Mit dem Energieerlebnispfad macht Lernen Spaß

von Elke Selke

Was ist Energie, wie entsteht Energie, wo wird Energie verbraucht und wie können wir Energie sparen? Das sind nur einige der Fragen, auf die die Mädchen und Jungen mit Hilfe der handlungsorientierten Stationen des Energieerlebnispfades Antworten suchten. Mit dem Energiefahrrad wurde schnell deutlich, wie viel Energie zum Erwärmen von Wasser notwendig ist. An der zweiten Station, dem „Energiehaus“, verfolgten  die Schüler den Verbrauch der verschiedenen Geräte am Stromzähler. Hier  zeigten die Heizgeräte einen hohen Verbrauch, so dass verständlich wurde, dass diese sparsam eingesetzt werden sollten. Im Energiehaus wurde den Schülern auch bewusst, dass durch die Auswahl der Beleuchtungsmittel deutliche Einsparungen erzielt werden können. „Die LED-Lampe würde ich einsetzen, wenn ich den Strom selbst erzeugen müsste.“, sind sich die Schüler einig.

Erstaunt waren die Schüler über den geringen Anteil der Energie, die beim Auto tatsächlich auf der Straße ankommt. Dies wird in der Station „Wirkungsgrad“ mit Erbsen dargestellt. Nur etwa ein Sechstel der im Tank eingefüllten Energie kommt auf der Straße an.

Im Projekt wurde auch das Lüftungsverhalten mit Hilfe eines CO2-Messgerätes erlernt, denn gute Konzentration gelingt nur bei guter Luftqualität.

Einige Schüler erläuterten den Begriff der Nachhaltigkeit und regten mit ihren Überlegungen zum Nachdenken über den Umgang mit den natürlichen Ressourcen an.

Die Aktion wurde von der Energieberaterin Dr. Ute Urban im Rahmen des von der Landesenergieagentur initiierten Umweltbildungsprojektes Energie.Kennen.Lernen fachkundig begleitet und von Ulrich Eichler, Umweltbeauftragter der Stadt Wernigerode, im Rahmen der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes der Stadt sowie von den Stadtwerken Wernigerode unterstützt.

Der Energieerlebnispfad ist ein Umweltbildlungsprojekt, welches vom Agenda 21-Büro des Landkreises Harz mit Unterstützung der Hochschule Harz sowie der Stadtwerke Wernigerode, Quedlinburg, Blankenburg und der Halberstadtwerke vor sechs Jahren initiiert wurde. Mittlerweile 14 handlungsorientierte Stationen stehen allen Schulen und Bildungseinrichtungen für Projekttage zur Verfügung und werden mit Hilfe der stets Partner weiter entwickelt.

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